| Paare |
Lebenslauf (aus den Protokollen abgeleitet) |
Besonderheiten |
# 1 [Die Pioniere]
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erschienen als erste 1981 im DB; wenn es immer noch die gleichen sind, sind sie ununterbrochen am praktisch gleichen Brutplatz; wahrscheinlich sind sie aber Nachfolger des (der) ersten
Nahrungsflächen: 3 - 4 Wiesen/Weiden bis zu 1 km entfernt vom Brutplatz, N und NO; Führungswiese: 300 m O des Nistplatzes
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erstes Nest im (aus Besuchersicht) vorderen Schilfbereich, im Falle einer Nachbrut im hinteren Schilfbereich versteckter |
| Die Filmstars |
Bruten zwischen 1986 und 1993
Nahrungsflächen: Wald und Lichtung 500 m W des Brutplatzes (Lichtung war Fläche zum Führen der Jungen)
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Paar nicht mehr anwesend, möglicherweise aber identisch mit # 2 |
| # 2 |
wenn nicht mit den "Filmstars" identisch, brüten sie seit 1994
Nahrungsflächen: vor der Brut eine größere landw. Fläche 800 m O des Reviers, während der Brut S und auf Lichtung (= Führungswiese)
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"Großgrundbesitzer", benutzten in einem ca. 1 km² großen Gebiet 3 verschiedene Brutplätzem die voneinander300 - 800 m entfernt sind, wobei das "Kleine Moor" 2 Mal Ausweichplatz war, aber auch verteidigt wird, wenn sie in einem der beiden anderen Plätze brüten |
| Die Städter |
brüteten seit 1988 im "Kleinen Moor", nach einer erfolglosen Brut 1994 (offensichtlich 1 - 2 Junge geschlüpft, diese aber nach ca. 2 Tagen verloren) verschwunden
Nahrungsflächen: ausschließlich Wiese direkt am Brutplatz (= Führungswiese)
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mit kleiner Nahrungsfläche nahe an einer Straße zufrieden; solange sie da waren eines der erfolgreichsten Paare; nicht mehr anwesend |
| Romeo und Julia |
brüteten zwischen 1990 und 1995, nach dem Eierraub 1995 wurde ein Kranich getötet, der andere schien bis 1998 allein im Brook herumzuirren und Anschluß zu suchen
Nahrungsflächen: bewirtschaftete Flächen in Reviernähe (= Führungswiese)
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ziemlich "dumm", denn sie brüteten nach einem Jahr mit einem guten Platz in einem Erlenbruch mit nicht sehr gutem Wasserstand, nahe an einem landwirtschaftlichen Weg |
| # 3 |
Brut seit 1988 im "Grünen Brook", übernahmen 1996 das Revier von Romeo und Julia; im "Grünen Brook"
Nahrungsflächen: vor Übernahme des neuen Reviers nur Lichtungen im Wald, danach 2 Jahre lang landw. Flächen im N außerhalb des NSG, bis zu 1 km entfernt; neuerdings NO, ebenfalls außerhalb des NSG; Führungswiese versteckt am Brutplatz;
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zunächst sehr scheu, zurückgezogen, mit der längsten Fluchtdistanz; hat 1998 alle Scheu abgelegt und sucht z.B. auf einer Weide nur 200 m von Häusern entfernt nach Nahrung, trompetet auch gerne die Kranichbewacher an, wenn diese an der Weide vorbeikommen und anhalten |
| # 4 |
brüten seit 1994
Nahrungsflächen: 2 Jahre lang praktisch nur im Revier, seit 3 Jahren auf 4 verschiedenen landw. Flächen bis zu 1 km entfernt, z. T. außerh. des NSG, NO, 1999 nur knapp außerhalb des Reviers
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landen im Unterschied zu allen anderen Paaren gerne auf Wiese ca. 2-300 m vom Schlaf- bzw. Brutplatz entfernt und gehen abends langsam "zu Fuß" ins Revier |
| # 5 |
falls es die sind, die wir 1997 beobachteten, haben sie damals das Revier ausgewählt ("Grüner Brook"), erster Besuch im Brook aber schon 1996! Erster Brutversuch 1998
Nahrungsflächen: ca. 800 m N des Reviers (landw. Flächen außerh. NSG, von den Schlitzohren erobert); Führungswiese Lichtung im Wald
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erkämpften sich für den Saisonanfang ein Nahrungsrevier von "den Schlitzohren", grenzten dieses auch von "den Füchsen" ab, waren dann aber nicht mehr dort zu sehen; während der 1. Brutwoche kaum noch sichtbar, dann wieder außerhalb NSG zu sehen; keine Duettrufe mehr, nur noch Einzelrufe |
# 6 [Die Rauhen]
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erschienen 1997 als festes Revierpaar mit sehr aktivem Geschlechtsleben, brüteten aber nicht; erster Brutversuch 1998 (abgebrochen), erste erfolgreiche Brutt 1999, aber kein flügges Junges
Nahrungsflächen: 97/98 praktisch nur nahe Schlaf- bzw. Brutplatz (= Balzplatz), sowie eine kleine feuchte Lichtung im Wald S des Reviers (ca. 300 m), 99 außerhalb des Brook
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wählen am Saisonanfang einen anderen Schlafplatz als ab etwa Anfang/Mitte April; hielten sich 97/98 fast nur im Revier auf, 1997 bis September, während alle anderen deutlich mobiler sind; 1999 wesentlich mobiler geworden |
| # 7 |
erschienen 1998, suchen hier und dort, schliefen offenbar jede Nacht woanders, so daß wir keinen regelmäßigen Schlafplatz feststellen konnten (3 Plätze vermutet, an 2 je einmal gesichtet); es war verflixt schwer, sie zu finden
Nahrungsflächen: überall innerhalb und außerhalb des Brook, oft im Süden außerh. des NSG; 1999 weniger mobil, aber immer noch auf vielen verschiedenen Nahrungsplätzen, im Herbst auch in fremden Revieren
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Weibchen hatte 1998 eine sehr piepsige Stimme, kommt mir wie ein Einjähriger vor, dessen Stimme noch nicht ausgeprägt ist; 1999 späte Revierbesetzung ("Grüner Brook", von den "Suchern" übernommen) |